Beispiel einer quantitativen Untersuchung an Betonproben mit Hilfe der EDV-gestützten Bildanalyse

Die Quantifizierung von Phasenanteilen (kristalline Phasen, Poren, grobe Zuschläge in Beton etc.) bei mikroskopischen Untersuchungen spielt eine wichtige Rolle in den Bereichen der Geo- und Werkstoffwissenschaften bzw. -technik. Dabei geht es darum, präzise quantitative Daten mit wenig apparativem und zeitlichem Aufwand zu gewinnen. Mit dem von uns entwickelten Programm können Farb-, Graustufen- und Schwarzweißgrafiken analysiert werden. Die Bildbestandteile werden in den Farb- und Graustufengrafiken über die jeweiligen Farben und in den Schwarzweißgrafiken über ihre Punktmuster erkannt. Mit dem von uns entwickelten Programm sind generell Bestimmungen von prozentualen Phasenanteilen, Teilchengrößen und Schichtdicken möglich. Besonderheiten des Programms:

  • Die quantitative Erfassung von Verteilungsinhomogenitäten der Probenbestandteile. Inhomogenitäten – z.B. durch lokale Rissbildungen, Korrosion etc. – beeinflussen bekanntlich die Eigenschaften von Materialien.
  • Ein spezielles farbgebendes Verfahren ermöglicht die Analyse von Bildern mit unscharfen bzw. nicht erkennbaren Bestandteilsgrenzen.
  • Ermittlung von Korngrößenverteilungen – z.B. zur Rekonstruktion von Sieblinien.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
 
 

 

 

 

Auswertung

Auswertung

Auswertung

 

 

 

 

   

 

 

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